Friedhofskultur Baden

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Vielfältige Aktionen laden zum Tag des Friedhofs ein

Am dritten Sonntag im September bieten Veranstalter auf vielen Friedhöfen ein abwechslungsreiches und informatives Programm für Jung und Alt.

2017 9 TDF 2„Raum für Erinnerungen" lautet das diesjährige Motto beim Tag des Friedhofs: Am Sonntag, den 17. September heben Institutionen, Organisationen und Gewerke des Friedhofswesens an vielen Orten in Deutschland die Bedeutung unserer Friedhöfe und das Spektrum der Trauerkultur hervor. Mit einem bunten Programm zeigen die Veranstalter auf informative und einfühlsame Weise auf, wie vielfältig und generationenübergreifend unsere gewachsene Friedhofs- und Bestattungskultur ist. Gleichzeitig wollen sie Anstöße zum Nachdenken geben und Möglichkeiten zum Innehalten und Verweilen bieten. 

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Hauptfriedhof Mannheim: "Auf dem Friedhof" mit Joana und Adax Dörsam

17. September 2017, 11.00 Uhr
Parkgrabfeld auf dem Hauptfriedhof Mannheim

2017 JOANA WEB... und wenn's in drei Milliarden Jahren
wieder kribbelt, krabbelt, kriebt,
schwabbelt, wabbelt, wuselt, wiebt,
und ganz urzeitmäßig triebt ...

... sagt ein Schalentier zum andern:
„Also Schwester, lass uns wandern."
Und die Qualle zur Amöbe:
„S'ist ein Wunder, doch ich löbe!"

So heißt es in JOANAs ironischem Nachruf auf die Dinos in der Kreide. Lieder und Poesie von Abschied und Wiederkehr, von Bleiben, Gehen und Ankommen. Fragen, Fragliches, Bekanntes und Befremdliches – mit Melancholie und Heiterkeit in Hoch deutsch und Dialekt feinsinnig formuliert, verarbeitet, vorgetragen und gesungen von JOANA, begleitet von Adax Dörsam an der Gitarre. Und vielleicht gibt es ja auch Antworten – zum Beispiel darauf, wie lange eine Sekunde der Ewigkeit dauert?

Seit mehr als 10 Jahren präsentiert das KulturNetz Mannheim Rhein-Neckar die Veranstaltungsreihe wOrtwechsel – Kultur an außergewöhnlichen Orten. wOrtwechsel – das sind Kulturerlebnisse, die aus dem trauten Heim an einzigartige Orte locken. Denn für Kultur braucht es weder einen Konzertsaal noch ein Opernhaus! Mannheim besitzt eine Vielfalt ungewöhnlicher Ecken, die eine Geschichte erzählen, mit ihrem ganz eigenen Charme bezaubern und eine faszinierende Wirkung entfalten, wenn sie auf die Ausnahmekünstler und Talente der Region treffen. Dabei erscheint neben den Künstlern auch der Ort selbst als Hauptdarsteller in den außergewöhnlichen Inszenierungen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Tages des Friedhofs zum 175jährigen Jubiläum des Mannheimer Hauptfriedhofs statt. 

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Hauptfriedhof Mannheim: "Wenn ich einmal tot bin..." mit Annett Kuhr

Web Kuhr 2015Sonntag, 18. September 2016, 11 Uhr 
Parkgrabfeld auf dem Hauptfriedhof Mannheim

„Ihre Stimme gleicht einer Umarmung" – schrieb die Presse nach einem Konzert im Mainzer Unterhaus. Dies ist sicher ihr berührendstes Chanson-Programm – trotzdem ist es nicht todtraurig. Die Liedermacherin, Sängerin und Gitarristin mit dem samtweichen Timbre singt Lieder und Chansons von Reinhard Mey, Friedrich Holländer, Barbara, Thomas Felder u. anderen. Vor der besonderen Kulisse des Parkgrabfeldes erwartet den Zuhörer ein bewegendes Konzert. Ernst, poetisch, sachlich, naiv-drollig und bisweilen urkomisch singt Annett Kuhr Lieder unterschiedlichster Autoren. Sie handeln vom Tod und erzählen dabei doch unentwegt vom Leben.

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Informationen zur Künstlerin finden Sie auf ihrer Homepage unter www.annettkuhr.de

Friedhof Ettlingen: "Hoamzuus" mit Arnim Töpel

Töpel 2Samstag, den 10. September 2016, 16 Uhr
Friedhof Ettlingen

Friedhof, das ist ein Ort der Stille, der Besinnung, der Erinnerung. Hier kreisen die Gedanken um Vergänglichkeit und Ewigkeit, hier begegnen sich Verlust und Verbundenheit. Der Künstler Arnim Töpel schafft am Samstag, den 10. September 2016 im Garten der Erinnerung auf dem Friedhof Ettlingen Raum für Begegnungen in der Ruhe des außergewöhnlichen Ortes. Für seine musikalische Lesung „Hoamzuus" hat er eigene und fremde Stücke, Dichtkunst und Erzählungen zusammengestellt, die – und sei es auf verschlungenen Wegen – zur Umgebung passen und sich den Themen Abschied und Neubeginn einfühlsam nähern. Begleitet wird der Künstler dabei wie immer von seinem Klavier. Bereits vor drei Jahren hatte Arnim Töpel mit seiner Lesung die Besucher des Ettlinger Friedhofs auf besondere Weise bewegt.

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Gemeinsam statt einsam - Konstanz begeht den Tag des Friedhofs

2015 KonstanzSonntag, 27. September 2015
Hauptfriedhof Konstanz

Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ findet in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2010 der Tag des Friedhofs auf dem Hauptfriedhof Konstanz statt.
Die Institutionen und Organisationen des Friedhofswesen laden Sie herzlich dazu ein, die kulturelle Bedeutung des Friedhofs und das Spektrum der Friedhofskultur besser kennen zu lernen. Sei es durch Gespräche mit den Fachkräften oder aber mit den vielen Menschen, die auf den Friedhöfen und für das Friedhofswesen tätig sind. Führungen, Rundgänge und Informationsstände werden Ihr Bild von der Vielfältigkeit des Friedhofs und seinen Aufgaben erweitern.
Auf informative und einfühlsame Weise möchten die Veranstalter zeigen, dass der würdevolle Umgang mit dem Tod zum Leben gehört. Gleichzeitig wollen sie Anstöße zum Nachdenken geben, sowie Möglichkeiten zum Innehalten und Verweilen bieten. Die Veranstaltung findet auf dem Hauptfriedhof in Konstanz statt und beginnt um 10 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. 

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Miteinander leben - miteinander gedenken

Friedhofsgärtner präsentieren bundesweit
ersten Erinnerungsgarten der Kulturen in Mühlacker

1 Gartenschau 2Auf der Gartenschau in Mühlacker präsentieren Friedhofsgärtner und Steinmetzbetriebe aus der Region mit ihrem Erinnerungsgarten der Kulturen ein bundesweit bislang einmaliges Projekt. Die Mustergrabanlage, die sich im Bereich der Dürrmenzer Gärten befindet, vereint beispielhafte Grabstätten für Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturkreisen und Religionen. Eine außergewöhnliche Bepflanzung, besondere Grabmale und verschiedene Dekorationselemente greifen dabei die typischen Merkmale und Besonderheiten der Kulturen auf und verbinden sie miteinander. 

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Stadt Pforzheim erhält Innovationspreis Friedhofskultur

PM Innovationspreis 2Der Verein zur Pflege der Friedhofs- und Bestattungskultur hat die Stadt Pforzheim mit dem Innovationspreis Friedhofskultur 2014 ausgezeichnet. Mit diesem Preis würdigt der Verein das nachhaltige und bürgernahe Service- und Dienstleistungskonzept der städtischen Friedhofsverwaltung. Die Auszeichnung, die seit 2010 zum vierten Mal an einen kommunalen Friedhofsträger verliehen wird, ist mit einem Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro verbunden. Am Mittwoch, den 09. Juli wurde der Preis auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof von Innenminister a.D. Heribert Rech an Bürgermeister Alexander Uhlig überreicht. 

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Neue Wege in der Friedhofsgestaltung sind gefragt

Pforzheim 4Noch in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war die Beerdigung im Sarg die unangefochtene Bestattungsart. Verändertes Traditionsbewusstsein und die Tendenz, weniger Zeit und Geld investieren zu wollen oder zu können, haben in den letzten Jahren zu ganz neuen Formen in der Bestattungskultur geführt. Geht es nach dem Willen einiger Politiker soll in Bremen nun der Friedhofszwang für die Totenasche gelockert werden. Die Folgen könnten sowohl für die Institutionen und Organisationen des Friedhofswesens als auch für die Hinterbliebenen weitreichend sein. Neue Ideen und Konzepte in der künftigen Friedhofsgestaltung sind gefragt.

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Stadt Weinheim wird für vorbildliches und innovatives Friedhofsmanagement ausgezeichnet

Nach Karlsruhe und Mannheim ist die Stadt der dritte Preisträger des Innovationspreises Friedhofskultur

Innovationspreis2Weinheim, 10. Juli 2013. Der Verein zur Pflege der Friedhofs- und Bestattungskultur in Baden hat die Stadt Weinheim mit dem Innovationspreis Friedhofskultur 2013 ausgezeichnet. Mit diesem Preis würdigt der Verein innovatives und nachhaltiges Engagement von kommunalen Friedhofsträgern in der badischen Region, welches entscheidend zur Erhaltung und Weiterentwicklung der traditionellen Friedhofs- und Bestattungskultur beiträgt. Die Auszeichnung, die seit 2010 alljährlich verliehen wird, ist mit einem Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro dotiert.

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Verleihung des Innovationspreises Friedhofskultur 2013

WeinheimWelche Herausforderungen ergeben sich aus den Veränderungen in der Friedhofs- und Bestattungskultur für unsere Friedhöfe? Mit dieser zentralen Frage beschäftigen sich Vertreter von Friedhofsverwaltungen aus dem gesamten badischen Raum am 10. Juli 2013 in Weinheim. Im Rahmen dieser friedhofskulturellen Tagung verleiht der Verein zur Pflege der Friedhofs- und Bestattungskultur Baden außerdem den Innovationspreis Friedhofskultur 2013. 
Mit diesem Preis würdigt der Verein jährlich innovatives und nachhaltiges Engagement von kommunalen Friedhofsträgern.  Aus über 50 badischen Kommunen – darunter auch die Stadt Weinheim – ermittelt eine unabhängige Kommission, die sich aus Experten des Friedhofswesens zusammensetzt, den diesjährigen Preisträger. Der Preis, der in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben wird, ist mit einem Preisgeld von 7.500 Euro dotiert. Die bisherigen Preisträger sind die Friedhöfe Mannheim sowie das Friedhofs- und Bestattungsamt der Stadt Karlsruhe. Überreicht wird der Innovationspreis Friedhofskultur 2013 vom Bundestagsabgeordneten Dr. Dr. h.c. Karl A. Lamers aus Heidelberg. 

Tausend neue Gießkannen für Karlsruher Friedhöfe

GießkannenRechtzeitig zur Gieß-Saison stocken die Karlsruher Friedhofsgärtner die Gießkannen an allen Wasserstellen der Karlsruher Friedhöfe um 1.000 Stück fabrikneuer Exemplare in leuchtendem Blau auf. Mit dieser Aktion wollen die Friedhofsgärtner einer grassierenden Gießkannen-Knappheit im Sommer entgegenwirken und den Angehörigen die Pflege der Grabstätten erleichtern. Am Freitag, den 8. Juni 2012, 11.00 Uhr wurden die Gießkannen im Landschaftsgräberfeld 23 auf dem Hauptfriedhof an das Friedhofs- und Bestattungsamt der Stadt Karlsruhe übergeben.

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Service: Wer pflegt das Grab?

Grabpflege„Wer wird sich später einmal um mein Grab kümmern?" Diese Frage bewegt heute nicht nur viele ältere Menschen. Denn ob man alleinstehend ist, die Kinder an einem anderen Ort wohnen oder die Verwandtschaft gar über die ganze Republik verstreut ist: Die Pflege einer Grabstätte ist in unserer mobilen Zeit längst keine selbstverständliche Familiensache mehr. Oftmals entscheiden sich die Menschen in solchen Fällen für eine Bestattung, die keinerlei Pflege  bedarf, ohne zu wissen, dass es Alternativen gibt.

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